Die Vogelwelt Estlands (1)
Rauhfußhühner und Doppelschnepfenbalz – Vogelbeobachtungen in Ostestland
Eine ornithologisch–ökologische Studienreise für bis zu 14 Teilnehmer vom
26. April bis 4. Mai 2012
In den östlichen und vom kontinentalen Klima geprägten Landesteilen beginnt der Frühling jedes Jahr ungefähr drei Wochen eher als dies in der westlichen Küstenregion und auf den Inseln der Fall ist. Mit dem dadurch verbundenen früheren Start der Vegetationsperiode und der somit raschen Entwicklung von Kleinstlebewesen ist Ostestland für die Zugvögel ein unerschöpfliches Nahrungsreservoir. In der Zeit zwischen Mitte März und Ende Mai werden die überschwemmten Flusstalmoore im Binnenland und die Uferbereiche und Polderflächen entlang des Peipussees von Hunderttausenden Zugvögeln als Raststätte auf ihrem Weg in die weiter nördlich gelegenen Brutgebiete aufgesucht.

Auerhuhn (Tetrao urogallus)♂
Mit dem Ende der letzten Eiszeit begann sich die Vogelwelt des heutigen Estlands zu entwickeln. Die ersten Rückkehrer kamen aus den arktischen Gebieten und Tundren. Inzwischen haben sich auch viele Arten der südlichen Regionen das Territorium Estlands als Brutlebensraum erschlossen. Die Klimaerwärmung ist jedoch auch Grund dafür, dass Arten wie Sterntaucher und Eisente wieder in nördlichere Regionen abwandern.
Arten der unterschiedlichsten Habitatansprüche finden in der wenig ausgeräumten und strukturreichen Landschaft Estlands noch genug Lebensraum und ein ausreichendes Nahrungsangebot. Der laute und unverkennbare Ruf des Wachtelkönigs in den naturnahen Überschwemmungsgebieten und Feuchtwiesen ist fast überall im Lande noch zu hören. Sein Vorkommen in Estland wird auf ca. 15.000 Brutpaare (!) geschätzt. Sensible Arten wie diese benötigen einen intakten Lebensraum für Nahrungssuche und Brut. Je nach Lebensraumanspruch einer Art lassen sich Indikatorarten für den jeweiligen Biotoptyp ermitteln. So werden Sie während dieser Reise mit Sicherheit den Schreiadler als Zeichen der noch heute vielerorts betriebenen traditionell kleinbäuerlichen Bewirtschaftung beobachten können.
Ob Schwarzstorch, Birkhuhn, Habichtskauz und Doppelschnepfe oder der aus den östlichen Regionen vordringende Buschrohrsänger – das Baltikum ist ein Vogelparadies.
Wir schlagen Ihnen eine kontrastreiche Tour vor, die Ihnen gefallen wird. Dabei ist es selbstverständlich, Rücksicht zu nehmen und weder zu stören noch zu zerstören. Uns von ESTLAND-REISEN ist es ein Anliegen, authentische und abwechslungsreiche Reisen auch in einer Gruppe ganz individuell zu gestalten. Als Ortskundige sind wir in der Lage, Ihnen nur Stationen zu empfehlen, von derer ornithologischer Sehenswürdigkeit wir uns persönlich im Vorfeld selber überzeugt haben. Mit unserer Fachkompetenz und Ortskenntnis werden wir dazu beitragen, diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen.
Die Unterkünfte befinden sich innerhalb der Beobachtungsgebiete in guten Landhotels. Wir haben hier bewusst authentische, aber persönliche Unterkünfte gewählt, damit die besondere Atmosphäre der Tour erhalten bleibt - ist es uns bei der Reiseplanung doch ein Hauptanliegen, Ihnen die Möglichkeit zu bieten, Land und Leute kennen zu lernen, was in großen, anonymen Herbergen ungleich schwerer ist.

Saat- und Blässgänse (Anser anser, A. albifrons)
Individuelle Anreise:
Sie erreichen Estland auf unterschiedlichste Weise. Etwas zeitaufwendig, dafür sehr entspannend ist eine Fährüberfahrt. Direkte Schiffsverbindungen bestehen von Rostock nach Ventspils (Lettland) und nach Helsinki (Finnland), von wo aus Sie nach Estland bequem weiterfahren können. Wesentlich schneller kommen Sie mit ESTONIAN AIR und LUFTHANSA nach Estland. Von München, Frankfurt, Hamburg, und Berlin bestehen direkte Flugverbindungen nach Tallinn. Die Flugzeit beträgt je nach Abflugort zwischen 2 und 2 ½ Stunden.
Wir sind Ihnen gern bei der Buchung der An- und Abreise behilflich und vermitteln Fährpassagen, sowie Flug- und Bustickets. Bitte wenden Sie sich an uns.

Kormoran und Gänsesäger (Phalacrocorax carbo, Mergus merganser)
9-Tage – Tourenvorschlag „Vogelbeobachtungen in Ostestland“
26.04.2012: Ankunft in Estland
Wir begrüßen Sie am Flughafen in Tallinn und starten sogleich in Richtung Natur - in den östlich gelegenen Lahemaa-Nationalpark. Ihre Unterkunft befindet sich in einem Landhotel auf dem ehemals deutschbaltischen Gutshof von Sagadi, der heute von der staatlichen Forstverwaltung unterhalten wird. Hier gibt es daher auch ein Forstmuseum und eine Bildungseinrichtung.
Nach dem Abendessen findet hier ein ausführliches Reiseberatungsgespräch statt, während dessen Ihnen alle Fragen bezüglich Ihrer Exkursion in Estland beantwortet werden. Hier werden Ihnen auch die Reiseunterlagen und genaues Kartenmaterial übergeben.
Am Abend besteht auch eine erste Möglichkeit zum Spechtverhör im Gutspark.
27.04.2012: Der Lahemaa-Nationalpark I – Land der Buchten
Der nördlichste Nationalpark Estlands ist zugleich der älteste der ehemaligen Sowjetunion (gegründet 1971). Er verläuft ca. 80 Kilometer entlang der Nordküste und erstreckt sich ebenso weit in das Binnenland. Der stark gegliederte Küstenverlauf – Kalksteinplateaus mit Kliffküste und Buchten mit Sandstränden wechseln einander ab – ermöglicht vielerorts beste Seevogelbeobachtungen.
Nordische Seetaucher, wie Pracht- und Eistaucher (Gavia arctica, G. immer), sowie zahlreiche Arten der Enten- und Schnepfenvögel sind heute von besonderem Interesse, da die weit ins Meer reichenden Halbinseln vor allen den Meeresvögeln während des Zuges als Sichtmarken dienen.
Während des Frühjahrszuges in besonders hohen Individuenzahlen sind Weißwangen- und Ringelgänse (Branta leucopsis, B. bernicla) zu beobachten.
Nordküste im Lahemaa-Nationalpark |
Weißwangengänse während des Zuges |
Nach dem Abendessen in einem historischen Bauern-Fischer-Gehöft des 19. Jahrhunderts unternehmen Sie den Versuch einer Biberbeobachtung entlang eines natürlichen Waldbachlaufes. Bei günstiger Witterung und in den späten Abendstunden gilt der Beobachtungserfolg des scheuen Nagers als sehr wahrscheinlich.
Sie übernachten wieder in Sagadi.
28.04.2012: Der Lahemaa-Nationalpark II – Naturwald und einsame Küsten
Nach dem Frühstück unternehmen Sie eine Wanderung durch eines der ältesten unbewirtschafteten Waldreservate im Nationalpark. Reich an Quellsümpfen und somit feucht ist es der ideale Lebensraum für Haselhuhn (Bonasa bonasia) und wegen des hohen Totholzanteils Heimat für Schwarz- und Dreihzehenspecht (Dryocopus martius, Picoides Tridactylus). Mit etwas Glück sind Fährten von Braunbär (Ursus arctos) und Luchs (Lynx lynx) zu sehen.

Naturwald im Lahemaa-Nationalpark
Nach einem Picknick am Informationszentrum des Nationalparks verbringen Sie den Nachmittag noch einmal mit Seevogelbeobachtungen in den seichten Flachwasserbereichen der Küstenwiesen. Sie werden verschiedene Limikolen (Charadriiformes) beobachten können – sowohl Zugvögel als auch im Gebiet brütende Arten.
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Am Abend fahren Sie nach Puurmani in Mittelestland und beziehen für die kommenden Tage Ihre neue Unterkunft in einem komfortablen Landhotel, das auf den Fundamenten einer ehemaligen Wassermühle errichtet wurde, sich also unmittelbar an einem kleinen Flusslauf befindet. Direkt in der Natur gelegen sind die Ausblicke aus den Zimmern großartig und das weitläufige Grundstück gehört zum Nahrungsrevier des Schreiadlers (Aquila pomarina). Die hervorragende Küche, auf deren Menü auch Wildbret steht, gehört zu den besten des Landes. Ein Abendessen steht (wie an jedem Abend Ihrer Reise) für Sie bereit.
29.04.2012: Das Naturschutzgebiet von Alam-Pedja
Heute heißt es zeitig Aufstehen, denn es erwartet Sie das imposante Schauspiel der Birkhuhnbalz (Tetrao tetrix), welches jedoch nur in den frühen Morgenstunden zu bewundern ist. Wir führen Sie zu einem der uns bekannten Balzplätze auf einer Hochmoorheide und werden mit Ihnen das seltene Naturschauspiel sowohl akustisch als auch visuell verfolgen können. Jedes Jahr vollführen hier 10-12 Hähne ihre Scheinkämpfe.
Nach der anschließenden Wanderung durch einen Hochmoorkomplex und einen angrenzenden Moorwald genießen Sie ein ausgiebiges Picknick in freier Natur.
Das Naturschutzgebiet Alam-Pedja liegt in der ehemaligen Senke des verlandenden Wirtzsees (Võrtsjärv) und ist mit einer Ausdehnung von 34.220 ha eines der flächengrößten, noch unberührten Feuchtgebiete Europas. Unzählige Fließgewässer durchziehen eine von menschlicher Hand unveränderte Naturlandschaft aus Sümpfen, Feuchtwäldern und Überschwemmungswiesen.
Sie werden am Nachmittag einen Teil dieses Paradieses während einer Bootsfahrt auf dem unverbauten Lauf des Emajõgi-Flusses bewundern können und auf die Beobachtungen von Seeadler (Haliaeetus albicilla) und Schwarzstorch (Ciconia nigra) gespannt sein.
Sie übernachten wieder in Puurmani.

Frühjahrshochwasser am Emajõgi
30.04.2012: Das Endla-Naturschutzgebiet
Den heutigen Tag verbringen Sie im Hochmoorkomplex von Endla, einem Naturschutz- und NATURA-2000- Gebiet. Hier steht vor allem die wissenschaftliche Arbeit im Bereich der Moorevolution, Hydrologie und Mikroklima im Vordergrund. Die Region ist wirtschaftlich nicht erschlossen und somit als sehr naturnah zu bezeichnen. Allein vier Adlerarten brüten im Gebiet.

Endla-Hochmoor
Von einem großen Beobachtungsturm aus haben Sie eine eindrucksvolle Sicht auf ein faszinierendes Hochmoorplateau und auf den verlandenden Endla-See. Vor allem während des Frühjahrszuges lassen sich hier interessante Arten beobachten; besonders Enten- und Gänsevögel finden sich hier in großen Individuenzahlen ein.
Nach dem Abendessen fahren Sie zur Beobachtung eines Habichtskauzes (Strix uralensis). Da die Jagdaktivität des Männchens gegen Abend zunimmt, werden Sie am Brutbaum der nordischen Eule beste Beobachtungen auf kurze Distanz unternehmen können.
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Zum Tagesabschluss führen wir Sie an einen der bedeutendsten Balzplätze der Doppelschnepfe (Gallinago media) im nordöstlichen Europa. Bis zu 25 Männchen vollführen ein jedes Jahr ihre Flattersprünge.
Die abendlichen Beobachtungen am heutigen Tag zählen mit Sicherheit zu den ornithologischen Höhepunkten Ihrer Reise!
Sie übernachten ein letztes Mal in Puurmani.
01.05.2012: Fischteiche und eine Universitätsstadt
Am Morgen fahren Sie zur Vogelbeobachtung in südliche Richtung in ein Überschwemmungswiesen- und Bruchwaldhabitat. Durch die Frühjahrshochwasser erfolgt ein regelmäßiger, vor allem aber natürlicher Nährstoffeintrag. So werden die Flutwiesen schon seit Jahrhunderten als Heuwiesen bewirtschaftet.
Neben der artenreichen Ordnung der Sperlingsvögel (Passeriformes) ist das Gebiet durch die höchste Individuendichte von Spechtvögeln (Piciformes) in Estland bekannt.
![]() Frühjahraspekt |
![]() Dreizehenspecht (Picoides tridactylus) |
Am Nachmittag unternehmen Sie weitere Vogelbeobachtungen im Gebiet der Fischteiche von Ilmatsalu. Die nur noch zum Teil bewirtschaftete Fläche nordwestlich von Tartu gilt als der ornithologische „Hot Spot“ des Binnenlandes. Während der Frühjahrsüberschwemmung rasten hier große Schwärme von Blässgänsen (Anser albifrons) und von Zwerg- und Singschwänen (Cygnus columbianus, C. cygnus) sowie zahlreiche Entenvögel (Anatidae). Selten aber regelmäßig wird die Zwergschnepfe (Lymnocryptes minimus) beobachtet. Als bemerkenswert ist an dieser Stellen zu erwähnen, dass die Besitzer der Fischteiche weniger den Kormoran, dafür jedoch den Seeadler als „Problemvogel“ bezeichnen, der hier als Nahrungsgast ebenso wie Fischadler und Eisvogel anzutreffen ist.
Am Abend erreichen Sie die „geistige Hauptstadt“ Estlands, die Universitätsstadt Tartu. Ihr Hotel befindet sich im unmittelbaren Zentrum der alten Hansestadt, nicht weit von Rathaus und Universität entfernt.
Zum Tagesabschluß ist ein Besuch bei der ornithologischen Gesellschaft Estlands geplant. Während eines kurzen Vortrages bekommen Sie einen Einblick in die Arbeit der Insititution und die Probleme bei der praktischen Umsetzung des Vogelschutzes. In zwangloser Atmosphäre besteht danach die Möglichkeit zu einem Fachgespräch.
02.05.2012: Der Peipussee – Europas fünftgrößtes Binnengewässer
Am heutigen Tag unternehmen Sie vielfältigste Beobachtungen entlang der südlichen Küste des Peipussees. Die traditionell extensive Landnutzung wird auch heute noch praktiziert. So ist die Artenvielfalt hier sehr groß.
Von insgesamt drei großen Beobachtungstürmen werden Sie an der Außengrenze der EU nicht nur nach Russland blicken, sondern auch vielfältigste ornithologische Beobachtungen unternehmen können.
Besonders das RAMSAR-Gebiet der Polder von Räpina ist aus avifaunistischer Sicht hervorzuheben, denn das Gebiet ist für viele seltene Arten als Bruthabitat und Rastplatz gleichermaßen sehr bedeutend. Es existieren stabile Brutkolonien von Trauerseeschwalbe (Chlidonias niger) und Zwergmöwe (Larus minutus).
Mit jährlich 1,5 Millionen Zugvögeln gehört das Gebiet zu den wichtigsten Sammel- und Rastplätzen in Estland.

Rapina Polder
Am Abend kehren Sie wieder nach Tartu zurück.
03.05.2012: Polderwiesen und die estnische Hauptstadt
Bevor Sie in die estnische Hauptstadt zurückfahren, unternehmen Sie noch weitere Vogelbeobachtungen in der Nähe von Tartu. In der Nähe des Emajõgi-Flusses bieten die Polderwiesen von Ardla vielen Wasservögeln ein optimales Brutrevier.
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Am Nachmittag erreichen Sie Tallinn und Ihre Unterkunft, das Hotel L‘ERMITAGE. Das Haus ist befindet sich unmittelbar am Fuße des Domberges und eignet sich somit bestens als Ausgangspunkt für einen abendlichen Stadtbummel durch die Gassen der Altstadt.
Nach dem Check-In laden wir Sie zum Abendessen im Restaurant Vanaema juures („Bei Großmuttern“) mit traditioneller estnischer Küche ein. Vielleicht haben Sie nach dem Essen noch Lust auf einen ersten Spaziergang durch die estnische Hauptstadt!
04.05.2012: Kultur oder Natur – in jedem Falle Abschied
Nach dem Frühstück haben Sie die „Qual der Wahl“, denn die Gestaltung des Vormittages liegt in Ihren Händen.
Die Kulturinteressierten möchten wir zur Teilnahme an einer deutschsprachigen Stadtführung durch das mittelalterliche Tallinn einladen, die ca. 3 Stunden dauert.
Sie werden Estlands Tor zur Welt - die alte Hansestadt Tallinn (auch unter dem historischen Namen Reval bekannt) - genauer begutachten. Im Jahre 1154 zum ersten Male urkundlich erwähnt, spiegeln sich hier die Jahrhunderte mit ihrer wechselvollen Geschichte wider. Hier herrschten Dänen, Schweden, Russen und nicht zuletzt Deutsche, die über 700 Jahre die Geschicke des Landes beeinflussten, bis sie Nazideutschland 1939 "Heim ins Reich" beorderte. Tallinns historischer Kern besticht durch seine Geschlossenheit und zählt nach Visby (Gotland, Schweden) zu den am besten erhalten gebliebenen Hansestädten im Ostseeraum.
Tallinn ist ein Kleinod. Mit seinen etwa 400.000 Einwohnern ist es das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Estlands, das insgesamt nur knapp 1,4 Millionen Einwohner zählt. Tallinn ist auch die Hauptattraktion für die mehr als 3 Millionen Besucher, die Estland im Laufe eines Jahres besuchen. Wegen seines mittelalterlichen - hanseatischen Gesichts, deren markantestes Zeichen die sehr gut erhaltene Altstadt ist, ist Tallinn von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt worden.
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Für die „nimmersatten“ Vogelliebhaber absolvieren wir eine frühmorgendliche Vogelbeobachtung auf einer Tallinn vorgelagerten Halbinsel. Die hiesige ornithologische Gesellschaft hat sich intensiv um den Schutz dieses so stadtnahen Vogelparadieses bemüht. Von den zwei neu errichteten Beobachtungstürmen können Sie bestens in die Buchten hineinschauen, zumal die Beobachtungsdistanzen hier sehr gering sind.
Rothalstaucher (Podiceps grisegena) |
![]() Sandregenpfeiffer (Charadrius hiaticula) |
Am frühen Nachmittag holen wir Sie vom Hotel ab und begleiten Sie zum Flughafen, von wo aus Sie den Rückflug nach Deutschland antreten.
Wir wünschen Ihnen alles Gute für den Heimweg und sagen Danke!

Reisepreis pro Person (bei Übernachtung im Doppelzimmer):
1045,- € (bei insg. 14 Teilnehmern)
1121,- € (bei insg. 12 Teilnehmern)
1226,- € (bei insg. 10 Teilnehmern)
1385,- € (bei insg. 8 Teilnehmern)
Einzelzimmerzuschlag: 211,- €
Folgende Leistungen sind im Preis inbegriffen:
Hoteltransfer bei Abreise; 8 Übernachtungen mit Frühstück; alle Transferdienstleistungen im modernen, vollklimatisierten Reisebus mit Lautsprecheranlage für 9 Tage; fachkundliche, deutschsprachige Reiseleitung während der gesamten Reise; landestypische Picknickpakete als Tagesverpflegung und Abendmenüs an 9 Tagen (Vollpension); Bootsfahrt auf dem Emajõgi-Fluss; vogelkundlicher Vortrag bei der ornithologischen Gesellschaft Estlands mit anschließendem Fachgespräch; Möglichkeit zur Benutzung von grundlegender Fach- und Bestimmungsliteratur sowie Ferngläsern; Erfrischungsgetränke während der Fahrten und Ausflüge; alle Reservierungs- und Buchungsentgelte; Reise-Sicherungsschein

Gimpel (Pyrrhula pyrrhula)
Wichtige Hinweise:
Organisatorisch bedingte Programmänderungen sind nicht auszuschließen.
Buchung:
Wenn Sie an dieser ornithologisch-ökolgischen Studienreise interessiert sind, senden Sie uns bitte eine Mail an adrian@estland.ee mit dem Betreff „Vogelwelt 2 - Ostestland“ und teilen Sie uns bitte mit, für wie viele Reisende Sie buchen möchten oder schlagen Sie uns Ihren bevorzugten Reisetermin vor. Wir setzen uns anschließend umgehend mit Ihnen in Verbindung. Vielen Dank für Ihr Interesse!
Zur Erinnerung an Ihre Reise erhalten Sie eine Vogelstimmen-CD von ausgewählten und in Estland vorkommenden Vogelarten.
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Nordküste im Lahemaa-Nationalpark
Weißwangengänse während des Zuges



Rothalstaucher (Podiceps grisegena) 
