Die Vogelwelt Estlands (2)
Seetaucher und Limikolen – Vogelbeobachtungen zum Frühjahrszug an der Westküste Estlands
Eine ornithologisch–ökologische Studienreise für bis zu 14 Teilnehmer vom
13. bis 21. April 2013
Estland nimmt eine zentrale Lage im ostatlantischen Flugweg der Zugvögel auf ihrem Weg von den Winterquartieren im Süden zu den Brutgebieten im Norden und Osten ein. Im Gebiet der inselreichen Buchten an der Westküste bündeln sich mehrere Zugrouten. Die Küstengewässer sind flach und erwärmen sich im Frühjahr sehr schnell, so dass viele Wasserpflanzen, Muscheln und andere kleine Wassertiere den Durchzüglern als ausreichende Nahrungsquelle zur Verfügung stehen. Im Frühjahr und Herbst werden diese Flächen von Hunderttausenden Zugvögeln als Raststätte aufgesucht. So findet sich im Mai in der Bucht von Matsalu 1 Prozent der europäischen Populationen von Graugans und Kranich ein!

Mit dem Ende der letzten Eiszeit begann sich die Vogelwelt des heutigen Estlands zu entwickeln. Die ersten Rückkehrer kamen aus den arktischen Gebieten und Tundren. Inzwischen haben sich auch viele Arten der südlichen Regionen das Territorium Estlands als Brutlebensraum erschlossen. Die Klimaerwärmung ist jedoch auch Grund dafür, dass Arten wie Sterntaucher und Eisente wieder in nördlichere Regionen abwandern.
Arten der unterschiedlichsten Habitatansprüche finden in der wenig ausgeräumten und strukturreichen Landschaft Estlands noch genug Lebensraum und ein ausreichendes Nahrungsangebot. Der laute und unverkennbare Ruf des Wachtelkönigs in den naturnahen Überschwemmungsgebieten und Feuchtwiesen ist fast überall im Lande noch zu hören. Sein Vorkommen in Estland wird auf ca. 15.000 Brutpaare (!) geschätzt. Sensible Arten wie diese benötigen einen intakten Lebensraum für Nahrungssuche und Brut. Je nach Lebensraumanspruch einer Art lassen sich Indikatorarten für den jeweiligen Biotoptyp ermitteln. So werden Sie während dieser Reise mit Sicherheit den Goldregenpfeifer als Leitart der Hochmoorlandschaften beobachten können.
Ob Schwarzstorch, Auerhuhn, Pracht- und Eistaucher oder der aus den östlichen Regionen vordringende Buschrohrsänger – Estland ist ein Vogelparadies!
Wir schlagen Ihnen eine kontrastreiche Tour vor, die Ihnen gefallen wird. Dabei ist es selbstverständlich, Rücksicht zu nehmen und weder zu stören noch zu zerstören. Uns von ESTLAND-REISEN ist es ein Anliegen, authentische und abwechslungsreiche Reisen auch in einer Gruppe ganz individuell zu gestalten. Als Ortskundige sind wir in der Lage, Ihnen nur Stationen zu empfehlen, von derer ornithologischer Sehenswürdigkeit wir uns persönlich im Vorfeld selber überzeugt haben. Mit unserer Fachkompetenz und Ortskenntnis werden wir dazu beitragen, diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen.
Die Unterkünfte befinden sich innerhalb der Beobachtungsgebiete in guten Landhotels. Wir haben hier bewusst authentische, aber persönliche Unterkünfte gewählt, damit die besondere Atmosphäre der Tour erhalten bleibt - ist es uns bei der Reiseplanung doch ein Hauptanliegen, Ihnen die Möglichkeit zu bieten, Land und Leute kennen zu lernen, was in großen, anonymen Herbergen ungleich schwerer ist.

Großer Brachvogel (Numenius arquata)
Individuelle Anreise:
Sie erreichen Estland auf unterschiedliche Weise. Etwas zeitaufwendig, dafür sehr entspannend ist eine Fährüberfahrt. Direkte Schiffsverbindungen bestehen von Lübeck nach Ventspils (Lettland) und nach Helsinki (Finnland), von wo aus Sie bequem nach Estland weiterfahren können. Wesentlich schneller kommen Sie mit LUFTHANSA oder ESTONIAN AIR nach Estland. Von München und Frankfurt, sowie von Berlin bestehen direkte Flugverbindungen nach Tallinn. Die Flugzeit beträgt je nach Abflugort zwischen 2 und 2½ Stunden.
Wir sind Ihnen gern bei der Buchung der An- und Abreise behilflich und vermitteln Fährpassagen, sowie Flug- und Bustickets. Bitte wenden Sie sich an uns.

Bläßgänse (Anser albifrons)
9-Tage–Tourenvorschlag „Frühjahrszug an der Westküste“
13.04.2013: Anreise
Wir begrüßen Sie am Flughafen in Tallinn und starten sogleich in Richtung Natur. Ihre Unterkunft im Feriendorf von ROOSTA liegt unmittelbar am Ostseestrand in ruhiger Lage – eine Idylle für Ruhesuchende und Naturliebhaber und eine gute Ausgangsbasis für die kommenden Tage.
Auf dem Weg nach Roosta werden Sie ein Abendessen in einem alten Gutshaus zu sich nehmen. Hier findet auch das ausführliche Reiseberatungsgespräch statt, während dessen Ihnen alle Fragen bezüglich Ihrer Exkursion in Estland beantwortet werden. Hier werden Ihnen auch die Reiseunterlagen und genaues Kartenmaterial übergeben.
Am Abend besteht eine erste Möglichkeit zur Vogelbeobachtung am Meer. In jedem Fall können Sie einen Strandspaziergang unternehmen.
14.04.2013: Hochmoorheiden und Dünenwälder
Heute heißt es zeitig Aufstehen. Sie werden am frühen Morgen direkt in das Läänemaa Suursoo (Moor) fahren. Das ehemalige Strandwallgebiet zeichnet sich durch ein interessantes Relief aus. Trockene Dünen umschließen die Moorkerne. Die nährstoffarmen Sandflächen wurden in der Vergangenheit mit Kiefern aufgeforstet, wobei große Flächen durch Brände zerstört wurden. Diese Wald- und Moorbrandgebiete entwickelten sich sukzessiv zu interessanten Heidemoorlandschaften.
Die ca. 6 km lange Wanderung beginnt am oligotrophen Tänavjärv-See und verläuft durch die wechselnde Heide-, Wald- und Moorlandschaft hin zum typischen Braunwassersee Veskijärv, der langsam verlandet.
Veskijärv-See |
ehemalige Waldbrandfläche |
Im Gebiet brüten Fischadler (Pandion haliaetus) und Seeadler (Haliaeetus albicilla). Auf den offenen Heideflächen sind Auer- und Birkhuhn (Tetrao urogallus, T. tetrix) und Goldregenpfeifer (Pluvialis apricaria) zu erwarten.
Tänajärv-See |
Auerhuhn (Tetrao urogallus)♀ |
Am späten Nachmittag werden Sie am Kap Põõsaapea, der nordwestlichsten Spitze des Festlandes, Gelegenheit für eine erste Seevogelbeobachtung haben. Besonders während der Zugzeiten sind hier Tausende Meeresenten und Seetaucher anzutreffen.
Sie übernachten wieder in Roosta. Ein Abendessen steht - wie übrigens an jedem Abend Ihrer Reise - für Sie bereit.
15.04.2013: Vogelbeobachtungen im Nordwesten
Am heutigen Tag erkunden Sie die buchtenreichen Küstengewässer. Durch stetige Hebungsprozesse wächst das Land aus dem Meer, und dies erdgeschichtlich betrachtet rasend schnell. So war die Gegend von Noarootsi noch vor 270 Jahren eine Insel und nur mit dem Boot zu erreichen. Die schilfreichen, flachen Buchten verlanden zunehmend und bieten vor allem Watvögeln ideale Rastmöglichkeiten und reichhaltige Nahrungsquelle zugleich.
Sie werden von insgesamt drei Beobachtungstürmen aus unter anderem Kampfläufer (Philomachus pugnax), Bekassine (Gallinago gallinago), Grünschenkel (Tringa nebularia) und viele andere Wasservögel beobachten können – unter ihnen sowohl Zugvögel wie auch im Gebiet brütende Arten.

Halbinsel Noarootsi
Die Halbinsel Noarootsi ist darüber hinaus auch geschichtsträchtig. Die sogenannten „Küstenschweden“ lebten im Westen Estlands über Jahrhunderte. Seinerzeit wurden sie von Gustav Adolf II. hier angesiedelt um zu helfen, die Seefahrt auf der Ostsee sicherer zu machen.
Einen kleinen Einblick in die Geschichte dieser besonderen Kulturlandschaft erhalten Sie im Heimatmuseum von Lykholm, das Sie besuchen werden.
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Am Abend erreichen Sie die Kleinstadt Haapsalu und Ihr Hotel an der gleichnamigen Bucht. Ein Zimmer mit Meerblick ist Ihnen also gewiss.
16.04.2013: Der Matsalu-Nationalpark (Nordküste)
Diesen Tag verbringen Sie an der tief ins Land greifenden Bucht von Matsalu. Das Mündungsgebiet des Kasari-Flusses mit ca. 50 Inseln und einem breiten Uferstreifen ist bereits seit 1957 Naturschutzgebiet. Seitdem hat sich ein einzigartiges Nebeneinander von Strandwiesen, Heideflächen, Auenlandschaften und Röhrichten entwickelt. Es zählt zu den bedeutendsten Vogelreservaten im Ostseeraum. Als Rastplatz während des Frühjahrs- und Herbstzuges nimmt Matsalu eine Schlüsselposition im ostatlantischen Flugweg der Zugvögel ein.
In diesem Landschaftsgefüge werden Sie verschiedenste Beobachtungshalte einlegen und eine kurze Wanderung durch einen Laubmischwald unternehmen.
Das besondere Interesse gilt hier dem Weißrücken- und Kleinspecht (Dendrocopos leucotos, D. minor), aber auch die Beobachtung von Weißwangen- und Blässgänsen (Branta leucopsis, Anser albifrons) in hohen Individuenzahlen ist zu erwarten.
Zugvögel in Matsalu |
Gästehaus VARBLA |
Am Abend erreichen Sie Ihre neue Unterkunft, das Gasthaus VARBLA. Durch seine unmittelbare Lage am Meer ist es für Ornithologen sehr komfortabel, besticht aber auch durch eine gute Küche.
17.04.2013: Der Matsalu-Nationalpark (Südküste)
Sie beginnen den Tag am frühen Morgen und erkunden während einer Bootstour mit einem Mitarbeiter des Nationalparks das Schilfgebiet. Außerdem bieten die vielen Aussichtstürme die Möglichkeit, die faszinierende Landschaft aus der Vogelperspektive zu erleben. Die Standorte der Türme sind so gewählt, dass Sie vom Kasari-Fluss bis zur Meeresküste alle Landschaftstypen und deren Vögel gut einsehen können.
Darüber hinaus werden Sie hier Elche bewundern können, die morgens auf den Überschwemmungswiesen äsen.
Uferschnepfe (Limosa limosa)♂ |
![]() Blick in die Bucht von Matsalu |
Alle Aktivitäten im Gebiet sind zeitlich von der Brut der Vögel abhängig und werden im Vorfeld entsprechend koordiniert.
Sie übernachten wieder in Varbla.
18.04.2013: Orchideenreichtum und Vogelvielfalt
Für den kommenden Tag sind kleine Exkursionen entlang der Westküste geplant. Durch die Bewegungen der Erdkruste hebt sich dieser Teil Estlands jährlich um 2 bis 3 Millimeter aus dem Meer. Viele der Seen und Lagunen entstanden so aus den Buchten der Ostsee.
Im Schutzgebiet von Laelatu-Puhtu steht zunächst die Besichtigung des Laubwaldes auf einer Halbinsel auf dem Programm. Auf dem Gelände eines ehemaligen Gutes befinden sich das weltweit erste Schiller-Denkmal und ein Beobachtungsturm. Von hier haben Sie beste Sicht auf die Insel Muhu und den dazwischen liegenden Kleinen Sund. Vor allem in den Zugzeiten sind hier Tausende von Singschwänen (Cygnus cygnus) sowie Trauer- und Samtenten (Melanitta nigra, M. fusca) zu beobachten.
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Als aus botanischer Sicht sensationell kann die Wald- oder Gehölzwiese von Laelatu bezeichnet werden. Mit 74 Gefäßpflanzen je Quadratmeter ist die Artendichte einzigartig! Die Seltenheit der hier vorkommenden Pflanzen erklärt diesen menschlich geschaffenen Biotoptyp zur einmaligen Erscheinung im gesamten Ostseeraum. Sie werden begeistert sein!

Schreiadler (Aquila pomarina)
19.04.2013: Das Nigula-Hochmoor
Am heutigen Morgen besichtigen Sie mit dem Hochmoorkomplex von Nigula ein bereits 1957 gegründetes Naturschutzgebiet und einzigartigen Landschafttyp im unmittelbaren Grenzgebiet zu Lettland.
Das Moor Nigula zeichnet sich durch eine abwechslungsreiche Landschaft aus. Ein Flachmoor mit hohem Randgehänge, an das sich angrenzend ein Schenkelgebiet gebildet hat (Schenkel sind nicht begehbare, nur aus Torfschlamm bestehende Stellen ohne Pflanzenbewuchs).
Im Kern des Gebietes existieren fünf Moorinseln mit einer urwaldartigen Vegetation. Durch die Lehmböden der Moränen konnten die Torfmoose nicht in diese Flächen eindringen, obwohl sie unter dem Moor-Wasserspiegel liegen. Auf den beiden größten dieser Inseln fand in einem Herbst der 30er Jahre ein gewaltiger Holzeinschlag statt. Auf Grund eines milden Folgewinters fror der Boden nicht zu und das Holz konnte nicht abtransportiert werden, verblieb im Moor und bildet heute einen riesigen Alt- und Totholzbestand. Die Beobachtung von Hochmoor-Leitarten wie Kranich (Grus grus) und Goldregenpfeifer (Pluvialis apricaria) gilt am heutigen Tag als sicher.
Mit einer Torfmächtigkeit von bis zu 8 Metern ist das Hochmoor von Nigula zu den ältesten Moorkomplexen Estlands zu zählen.
Am Nachmittag versuchen wir Waldwasserläufer (Tringa ochropus) und Eisvogel (Alcedo atthis) entlang eines Wildbaches in urwüchsiger Waldlandschaft zu beobachten.
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20.04.2013: Die Rigaer Bucht und die estnische Hauptstadt
Der Salzgehalt in der Rigaer Bucht ist verschwindend gering. So haben sich an den Ufern Salzgraswiesen etabliert - ein sehr sensibler und in Mitteleuropa kaum noch vorhandener Biotoptyp, der besonders den bodenbrütenden Wasservögeln als Brut- und Nahrungshabitat dient. Die ausgedehnten Flächen werden Sie von verschiedenen Aussichttürmen beobachten können.
Schafstelze (Motacilla flava) |
![]() Zwergsäger (Mergellus albellus) |
Letzter Programmpunkt des Tages wird ein Besuch der Beringungsstation in Kabli sein. In dem ungefähr 15 ha umfassenden Areal werden mittels einer „Helgolandreuse“ jährlich Zehntausende von Vögeln gefangen und anschließend beringt. Die zum Teil im Schilfgürtel (als Alternative zu Gebüschen) oder in lichteren Waldbeständen aufgestellte kleinere Netze („Japannetze“) ermöglichen den Fang der typischen Charakterarten dieser Habitate. Die Station ist ständig besetzt. Sie werden hier grundlegende Informationen zur Fangmethode der „Helgolandreuse“ und zu den Besonderheiten des Vogelzuges an Estlands Westküste erhalten.
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Bevor es nach Tallinn zurückgeht, laden wir Sie zum Picknick mit Blick auf das Meer ein.
Am späten Nachmittag erreichen Sie Tallinn und Ihre Unterkunft, ein Hotel, das unmittelbar am Fuße des Domberges gelegen ist. Als weiteren Höhepunkt Ihrer Reise werden Sie im hanseatischen Restaurant Olde Hansa ein Menü zu sich nehmen. Erleben Sie hier das stilvolle Ambiente des 16. Jahrhunderts und speisen Sie wie einst die Kaufleute der Hanse.
21.04.2013: Abschied
Nach dem Frühstück haben Sie die „Qual der Wahl“, denn die Gestaltung des Vormittages liegt in Ihren Händen.
Die Kulturinteressierten möchten wir zur Teilnahme an einer deutschsprachigen Stadtführung durch das mittelalterliche Tallinn einladen, die ca. 3 Stunden dauert.
Sie werden Estlands Tor zur Welt - die alte Hansestadt Tallinn (auch unter dem historischen Namen Reval bekannt) - genauer begutachten. Im Jahre 1154 zum ersten Male urkundlich erwähnt, spiegeln sich hier die Jahrhunderte mit ihrer wechselvollen Geschichte wider. Hier herrschten Dänen, Schweden, Russen und nicht zuletzt Deutsche, die über 700 Jahre die Geschicke des Landes beeinflussten, bis sie Nazideutschland 1939 "Heim ins Reich" beorderte. Tallinns historischer Kern besticht durch seine Geschlossenheit und zählt nach Visby (Gotland, Schweden) zu den am besten erhalten gebliebenen Hansestädten im Ostseeraum.
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Tallinn ist ein Kleinod. Mit seinen etwa 400.000 Einwohnern ist es das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Estlands, das insgesamt nur knapp 1,4 Millionen Einwohner zählt. Tallinn ist auch die Hauptattraktion für die mehr als 3 Millionen Besucher, die Estland im Laufe eines Jahres besuchen. Wegen seines mittelalterlichen - hanseatischen Gesichts, deren markantestes Zeichen die sehr gut erhaltene Altstadt ist, ist Tallinn von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt worden.
Rothalstaucher (Podiceps grisegena) |
Sandregenpfeiffer (Charadrius hiaticula) |
Für die „nimmersatten“ Vogelliebhaber absolvieren wir eine frühmorgendliche Vogelbeobachtung auf einer Tallinn vorgelagerten Halbinsel. Die hiesige ornithologische Gesellschaft hat sich intensiv um den Schutz dieses so stadtnahen Vogelparadieses bemüht. Von den zwei neu errichteten Beobachtungstürmen können Sie bestens in die Buchten hineinschauen, zumal die Beobachtungsdistanzen hier sehr gering sind.
Am frühen Nachmittag holen wir Sie vom Hotel ab und begleiten Sie zum Flughafen, von wo aus Sie den Rückflug nach Deutschland antreten.
Wir hoffen, dass Sie viele schöne Eindrücke aus Estlands Nationalparks mit nach Hause nehmen und wünschen angenehme Rückreise. Wir würden uns freuen, Sie vielleicht einmal wieder in Estland begrüßen zu können!
Reisepreis pro Person
(bei Übernachtung im Doppelzimmer):
1029,- € (bei insg. 14 Teilnehmern)
1082,- € (bei insg. 12 Teilnehmern)
1179,- € (bei insg. 10 Teilnehmern)
1295,- € (bei insg. 8 Teilnehmern)
Einzelzimmerzuschlag: 163,- €
Folgende Leistungen sind im Preis inbegriffen:
Hoteltransfers bei An- und Abreise; 8 Übernachtungen mit Frühstück in Hotels; alle Transferdienstleistungen im modernen, vollklimatisierten Reisebus mit Lautsprecheranlage für 9 Tage; fachkundliche, deutschsprachige Reiseleitung während der gesamten Reise; landestypische Picknickpakete als Tagesverpflegung und Abendmenüs an 9 Tagen (Vollpension); sämtliche Eintrittsgelder (lt. Programm); Bootstour in der Matsalu-Bucht; Möglichkeit zur Benutzung von grundlegender Fach- und Bestimmungsliteratur sowie Ferngläsern; Erfrischungsgetränke; alle Reservierungs- und Buchungsentgelte; Reise-Sicherungsschein

Großer Brachvogel (Numenius arquata)
Wichtige Hinweise:
Organisatorisch bedingte Programmänderungen sind nicht auszuschließen.
Buchung:
Wenn Sie an dieser ornithologisch-ökolgischen Studienreise interessiert sind, senden Sie uns bitte eine Mail an adrian@estland.ee mit dem Betreff „Vogelwelt 1 - Westküste“ und teilen Sie uns bitte mit, für wie viele Reisende Sie buchen möchten oder schlagen Sie uns Ihren bevorzugten Reisetermin vor. Wir setzen uns anschließend umgehend mit Ihnen in Verbindung. Vielen Dank für Ihr Interesse!
Zur Erinnerung an Ihre Reise erhalten Sie eine Vogelstimmen-CD von ausgewählten und in Estland vorkommenden Vogelarten.

Veskijärv-See
ehemalige Waldbrandfläche
Tänajärv-See
Auerhuhn (Tetrao urogallus)♀
Zugvögel in Matsalu
Gästehaus VARBLA
Uferschnepfe (Limosa limosa)♂ 
Schafstelze (Motacilla flava) 
Rothalstaucher (Podiceps grisegena)
Sandregenpfeiffer (Charadrius hiaticula)